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Moose Hotel & Suites in Banff bewahrt kulturelles Erbe im Einklang mit der Natur

Auteur: Joanne Elves

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Der Banff National Park ist dank seiner ursprünglichen, rauen Schönheit ein ganz besonderer Ort, der jedes Jahr Millionen Besucher anzieht. Umso wichtiger ist es, das empfindliche Gleichgewicht zwischen Tourismus und Naturschutz zu wahren. Wie also gelang es einer Gruppe von Bauunternehmern, beim Bau des ersten neuen Hotels in der Gebirgsstadt Banff seit beinahe einem Jahrzehnt beide Aspekte zu vereinen? Sie versuchten es mit einer Herde Elchen.

Zugegeben, es handelt sich nicht um echte Elche, dafür jedoch um mehr als 350 Elchbilder und -skulpturen, die nun die Wände und Umgebung des Moose Hotel & Suites schmücken. Das Designteam ließ seiner Kreativität freien Lauf und erschuf eine stilvolle Atmosphäre aus nachhaltig gewonnenen Holz- und Naturmaterialien in den Farben der Wälder und Berge, während gleichzeitig dem historischen Erbe von Banff Rechnung getragen und eines der Wahrzeichen der Region erhalten wurde.

The House

Um ausreichend Baugrund für das Moose Hotel & Suites zu schaffen, mussten einige kleinere Hotels und Häuser weichen, doch ein Gebäude wurde originalgetreu bewahrt. Das Leacock House, ein Haus von großem historischem Wert, wurde während der Bauarbeiten präzise und mit viel Sorgfalt an einen vorrübergehenden Standort versetzt, um anschließend in die Hotelanlage integriert zu werden und somit das Erbe der Stadt zu erhalten.

Damals, im Jahr 1913, durchblätterten die Menschen noch Katalogseiten im Kaufhaus Eaton’s, um eine passende Unterkunft zu finden. Die Familie Leacock bestellte gleich ganze Ladungen an Bauholz, Fenstern, Drähten und Türen, die mit der Eisenbahn nach Banff gebracht wurden, wo man sie dann eigenhändig zu einem Familiendomizil zusammenbaute.  Das Leacock House war auch das Zuhause von Leonard Leacock, der hier aufwuchs und später zu einem angesehenen Musiker und Naturfreund wurde. Neben seiner Tätigkeit als Musiklehrer gab er Konzerte und komponierte seine eigenen Stücke – das nach ihm benannte Leacock Theatre der Mount Royal University von Calgary ehrt sein Wirken durch seine Namensgebung bis heute. In Banff und Umgebung erlangte er jedoch darüber hinaus großes Ansehen als Bergführer. Sein Wohnhaus befindet sich nun in geschützter Lage und wird auf drei Seiten vom Hotel eingerahmt. Gäste haben die Möglichkeit, es für einen entspannenden Aufenthalt oder kleinere festliche Anlässe zu nutzen.

Außergewöhnliche Kunstwerke

Auf der Suche nach Designelementen für die Innengestaltung der 174 Zimmer und Suiten des Hotels, das sich passenderweise an der Kreuzung von Banff Avenue und Moose Street befindet, wandten sich die Architekten an keinen Geringeren als Jason Carter, einen der angesehensten zeitgenössischen Künstler der Region.

Für jedes der Zimmer schuf Carter einen zwei Meter großen Elch aus Holzfaserplatten, die er schliff, lackierte und in individuelle Elchkunstwerke verwandelte, bevor sie an den Wänden angebracht wurden.

„Das Moose Hotel ist mein bisher außergewöhnlichstes Projekt, da ich nie zuvor in dieser Größenordnung gearbeitet habe, sowohl im Hinblick auf die Menge als auch die tatsächliche Größe der Kunstwerke“, so Carter, dessen Atelier sich in der nahegelegenen Gebirgsstadt Canmore befindet.

In jedem der Hotelzimmer findet man außerdem einige handgefertigte Drucke von Carter, darunter ein „Happy Moose“ in jedem Badezimmer.

Nachhaltiges Design

Ökologische Gesichtspunkte waren für den Bau des Hotels von Anfang an entscheidend, sodass man vor allem auf energieeffiziente Systeme und nachhaltig gewonnene Rohstoffe wie wiederverwertetes Holz setzte. Dazu zählen beispielsweise das Holz von Scheunen aus Tsawwassen an der Pazifikküste der Nachbarprovinz British Columbia und den Prärien in der Region um Pincher Creek im Süden von Alberta.

Die Kaminlounge in der Lobby, die mit ihren nachempfundenen Gesteinselemente an die nahegelegenen Gebirgszüge erinnert, war jedoch wie geschaffen für ein ganz besonderes Holzstück – das erkannte Tischlermeister Scott Avery auf den ersten Blick.

„Vor etwa 20 Jahren stürzte in der Nähe meines Zuhauses an der Sunshine Coast (in British Columbia) ein großer Baum die Klippen hinab. Ich wusste sofort, dass dieser Baum ein wahrer Schatz ist, also holten wir ihn in meine Werkstatt. Dort stand er die ganzen Jahre still in einer Ecke und wartete geduldig auf seinen großen Auftritt“, so Avery.

Zusätzlich dazu ließ Avery einen riesigen Eibenstamm von der kanadischen Pazifikküste anliefern, der nun dem Eingangsbereich vor den Meetingräumen sein charakteristisches Erscheinungsbild verleiht. Es dauerte einen kompletten Tag, den 100 Jahre alten Baum behutsam in zwei Hälften zu zersägen, doch das Ergebnis war jede Mühe wert. „Ich liebe die Art und Weise, auf die das Holz eine Geschichte erzählt“, verrät er. „Jeder, der es ansieht, wird etwas anderes darin erkennen. Es spielt mit unserer Fantasie. “

Neben den 174 Zimmern und Suiten verfügt das Hotel über Meeting- und Konferenzräume und das italienische Restaurant „Pacini“. Entspannung pur genießen Gäste im Meadow Spa & Pools mit Wellnessbereich auf der Dachterrasse, beheizten Pools unter freiem Himmel, Sauna und Fitnesscenter.

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