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WIE WÄRE ES MIT EINER HELI-SCHNEESCHUHWANDERUNG IM KANANASKIS COUNTRY?

Autor: Travel Alberta

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Sean Thonson

Okay, ich gebe es zu. Ich liebe den Winter in Kanada. Ich liebe es, mehrere dicke Pullover überzuziehen, in lange Unterhosen zu schlüpfen und meine Haare unter eine Wollmütze zu stopfen. Für mich gibt es nichts Schöneres als Schlittschuhlaufen auf einem zugefrorenen See, Skilanglauf auf gut präparierten Loipen oder eine rasante Abfahrt durch den tiefen Pulverschnee abseits der Pisten. Ich bin zwar schon längst erwachsen, aber ich fange Schneeflocken noch immer mit der Zunge. Als mir ein Freund eine Heli-Schneeschuhwanderung im Kananaskis Country vorschlug, war ich sofort Feuer und Flamme. Ich schnürte meine bewährten Winterstiefel und machte mich auf den Weg, meine Liste um ein neues Winterabenteuer zu erweitern.

Albertas märchenhafte Winterwelt
Kananaskis Country ist eines der beliebtesten Ausflugsziele in den Bergen Albertas. Die märchenhafte Landschaft erstreckt sich auf einer Fläche von über 4.000 Quadratkilometern in den östlichen Ausläufern der Kanadischen Rocky Mountains und wartet nur darauf, von Ihnen entdeckt zu werden! Im Winter ist diese unberührte Wildnis der Berge besonders bezaubernd und voller Magie.

Nach nicht einmal einer Stunde Autofahrt von Calgary in Richtung Westen auf dem Trans-Canada (Highway 1) ist man schon bei Rockies Heli Tours, direkt neben dem Stoney Nakoda Resort an der Kreuzung mit dem Highway 40, angekommen. Von hier aus bringt uns ein Hubschrauber in nur 10 bis 15 Minuten auf einen breiten Gebirgskamm in der Gegend von Sibbald mitten im K-Country, wie es die Einheimischen nennen. Während wir aus dem Hubschrauber steigen, stellt unser Pilot den Rotor ab, und dann hören wir nur noch das Knirschen unserer Schneeschuhe auf der unberührten Schneedecke und das Krächzen eines Raben, der uns begrüßt.

Ein Spaziergang für jedermann
Anders als Skifahren oder Klettern ist Schneeschuhwandern auch etwas für Ungeübte. Die leichten, modernen Schneeschuhe mit Aluminiumrahmen passen auf jeden normalen Winterstiefel und Wanderstöcke sorgen für ein besseres Gleichgewicht. Wir sind noch nicht lange unterwegs, als ich die Spuren eines Schneeschuhhasen entdecke. Beim Dahingleiten durch die unberührte Schneelandschaft erblicken wir noch weitere Spuren von Rotwild, Wapitis und Kojoten, die mich völlig in ihren Bann ziehen. Wir bekommen zwar weder Eichhörnchen, Hasen, Mäuse noch irgendwelche anderen Waldbewohner, die diese Spuren hinterlassen haben, zu Gesicht, aber das macht nichts, denn wir sind hier oben völlig für uns, fernab jeder menschlichen Zivilisation.

Taxi mit Vogelperspektive
Wir wärmen uns in der Mittagssonne und genießen den Ausblick auf die Gebirgsausläufer im Osten und die schneebedeckten Kanadischen Rockies im Westen. Dabei wird eine Thermoskanne mit heißer Schokolade herumgereicht, die sich großer Beliebtheit erfreut. Bevor wir ermüden oder zu frieren beginnen, verfrachtet uns unser Pilot, der gleichzeitig auch unser Tourenführer ist, zurück in den Hubschrauber und hebt mit uns ab. Als wir über den bewaldeten Tälern und fast auf Augenhöhe mit den hoch aufragenden Gipfeln durch die kristallklare Luft schweben, ergreift mich das Gefühl der Überwältigung erneut.

Nächstes Mal werde ich vielleicht das „Love in the Rockies“-Paket an den Horseshoe Falls am verschneiten Ufer des Bow River ausprobieren. Das war definitiv nicht mein letzter Besuch in dieser Gegend!

Beliebte Aktivitäten
  • Schneeschuhwandern
  • Rundflüge
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