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AUF ZEITREISE IM FORT EDMONTON PARK

Autor: Jane Marshall

Jane ist eine Journalistin aus Edmonton. Man weiß nie, wo man sie antrifft – vielleicht auf den Gipfeln des Himalaya, tief im Pulverschnee der Rockies oder beim Interview einer der interessanten Zeitgenossen, die sie auf ihren Reisen immer wieder kennenlernt.

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Besteigen Sie eine Zeitmaschine im Herzen des Flusstals von Edmonton, um aus der modernen Stadt zurück zu ihren Gründungstagen zu reisen. Meine Kinder und ich machen diese Reise immer, wenn wir Lust haben, die Zeit zurückzudrehen, um die Ursprünge unserer Stadt zu erkunden. Im Fort Edmonton Park, einer National Historic Site, die in einer bewaldeten Biegung des North Saskatchewan River liegt, wird die Erinnerung an vier bestimmte Zeiträume bewahrt: 1846, 1885, 1905 und 1920. Darsteller in authentischen Kostümen holen die historischen Geschehnisse aus den Büchern und hauchen ihnen Leben ein.

Es ist schwer zu glauben, dass wir gerade erst von einer der viel befahrenen Schnellstraßen Edmontons abgefahren sind. Man hat das Gefühl, sich mitten in der Wildnis zu befinden. Wir fahren tiefer in das 64 Hektar große Stück Geschichte, das inmitten einer gepflegten Waldlandschaft liegt. Fast können wir das Flüstern der Ureinwohner von den Stämmen Blackfoot und Cree hören, die Biber jagen, um die Pelze am Handelsposten der Hudson’s Bay Company zu verkaufen.

Zum Ursprung zurück

Als ich meinen Sohn Ben frage, was ihm in Fort Edmonton am besten gefällt, antwortet er: „Der Zug, Mama. Definitiv der Zug.“ Dieser holt die Fahrgäste auf altmodische Weise von einem Bahnsteig hinter den Toren ab. Auf der Fahrt spüren wir das Rattern der Stahlräder und hören das freundliche Pfeifen, das die Pappelblätter erzittern lässt.

Wir steigen im Jahr 1846 am nachgebauten Fort aus, dessen majestätische Wälle aus alten Holzstämmen bestehen. Von einer Cree-Familie in ihrem Lager am Fluss erfahren wir mehr über Perlstickerei und haben das Gefühl, Geschichte zu erleben, statt nur etwas darüber zu lernen.

Im Inneren des Forts tauchen wir in die Welt des Pelzhandels ein. Wir wandern durch Rowand House, den eindrucksvollen Wohnsitz des damaligen Hauptkommissionärs. In der Einrichtung finden sich überall warme Hudson’s Bay-Wolldecken und glänzende Biberpelze. Nehmen Sie sich die Zeit, die Zimmer und Ausstellungsstücke genau zu betrachten – meine Kinder entdecken eine Bettpfanne und kichern, als sie erfahren, wozu sie diente.

Zu Gast bei den Siedlern

Die Straße des Jahres 1885 erinnert an „Unsere kleine Farm“. Freilaufende Truthähne suchen zwischen Gehöften und Pionierläden nach Futter. Auch eine staubige Schmiede und eine Hutmacherei gibt es hier. Steigen Sie die knarrenden Stiegen der alten Gebäude hinauf, und blicken Sie in alle versteckten Winkel und Ställe, um die rauen Anfangszeiten von Edmonton, in denen die Leute noch hart zupacken mussten, wirklich zu verstehen.

In der Straße von 1905 halten wir an der Zeltstadt, wo die Leute provisorische Zeltunterkünfte errichteten, als Edmontons Entwicklung hin zur Großstadt den Wohnraum knapp werden ließ. Hier sind ein glänzend roter Feuerwehrwagen, elektrische Lampen und eine Straßenbahn zu sehen – Symbole des raschen Wachstums von Edmonton. 

Zu guter Letzt kommen wir in den 1920ern an, wo wir Tee im Johnson’s Café im Hotel Selkirk trinken. Alle, die sich in dieser Zeit zu Hause fühlen, müssen nicht wieder gehen: Nehmen Sie sich einfach ein Zimmer im Boutique-Hotel darüber und setzen Sie am nächsten Morgen die Zeitreise direkt fort.

Wir laufen zum Jahrmarkt, wo sich meine Tochter ein kunstvoll geschnitztes Pferd für eine Karussellfahrt aussucht. Die historischen Fahrgeschäfte finden bei Familien großen Anklang. Blicken Sie vom Riesenrad durch die Zeit, ehe sie zum Capitol Theatre gehen, um den 4D-Kurzfilm „Northern Light“ zu erleben (mit Schneefall und beweglichen Sitzen!), der 10.000 von Edmontons Vergangenheit anschaulich vermittelt.

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