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PANORAMAWANDERUNGEN IM WATERTON LAKES NATIONAL PARK

Autor: Travel Alberta

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Amanda Dias @aminniedee

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Die Sonne scheint durch die Kiefern und lässt das friedliche Ufer erstrahlen. Ich fühle mich absolut ruhig und entspannt und lausche dem sanften Rauschen des Wassers. Eine leichte Seebrise trägt das Quaken der Wasservögel zu uns herüber. Ich führe mein Fernglas an die Augen und beobachte ein Reh, das sich vorsichtig aus den Büschen wagt. Es hebt seinen Kopf und springt dann schnell fort.

Der Waterton Lakes National Park beherbergt eine äußerst artenreiche Tierwelt. Besonders deutlich wird dies im Herbst, wenn die Wapitihirsche in der Brunftzeit ihre Kämpfe austragen und über dem gelb leuchtenden Herbstlaub die Steinadler kreisen. Im Park leben auch schwer aufzuspürende Vielfraße, Schwarz- und Grizzlybären, Wölfe, Rotwild, Kojoten, Pumas und 250 Vogelarten.

Der mit einer Fläche von 505 Quadratkilometern kleinste Nationalpark in den Kanadischen Rockies kann zudem eine einzigartige Geografie vorweisen: Er befindet sich an der Schnittstelle zwischen Bergen und Prärie und beherbergt vier unterschiedliche Ökosysteme sowie über 1.000 verschiedene Pflanzenarten. Mehr Zahlen gefällig? Fünfzig Prozent aller in Alberta heimischen Pflanzen wachsen hier, darunter 175 seltene Arten.

Trotz der relativ überschaubaren Größe des Parks gibt es ein insgesamt über 200 Kilometer langes Wegenetz, dessen Strecken zum Teil zu den zehn besten Kanadas gehören.

In und um Waterton

Wir beginnen unsere Ausflüge in der Regel im Visitor Information Centre der Gemeinde Waterton, wo wir uns nach eventuellen Wegsperrungen und Warnmeldungen erkundigen und uns darüber informieren, welche Wildblumen gerade blühen. Der kurze, aber steile Bear’s Hump Trail beginnt direkt am Parkplatz. Der anstrengende Aufstieg wird mit einem einzigartigen Blick über den Upper Waterton Lake und den Ort belohnt.

Wer es etwas gemächlicher bevorzugt, kann über den Bertha Lake Trail, der in der Nähe des Campingplatzes startet, einen kurzen Spaziergang zum Wasserfall machen. Als der Pfad aus dem Wald bricht und wir Rast machen und den Blick auf den Upper Waterton Lake bewundern, müssen wir eine schwierige Entscheidung treffen: Sollen wir nach dem Wasserfall noch bis zum Bertha Lake weiterwandern oder doch lieber umdrehen und im Pearl’s Café einkehren? So oder so ist uns ein lohnendes Erlebnis gewiss – die Frage ist nur, ob es ein Augen- oder Gaumenschmaus sein soll.

Red Rock Parkway

Zur Hauptblütezeit der Wildblumen (Ende Juni/Anfang Juli) würde ich mich mit Sicherheit für den Red Rock Parkway entscheiden. Der Weg führt von einer kleinen Parkbucht mit einer Informationstafel über Grizzlybären durch Espenhaine und hügelige Graslandschaften, die mit Berg- und Prärieblumen bedeckt sind, zur Buffalo Paddock.

Am Ende der Straße schließt sich ein kurzer gepflasterter Weg um den Red Rock Canyon an. Ein Paradies für jeden Hobbyfotografen! Ein einfacher, 500 Meter langer Weg durch Kiefernwälder führt weiter zu den Blakiston Falls. Wenn Sie eine größere Herausforderung suchen, können Sie auch zum Goat Lake wandern. Die 7 Kilometer lange und steilere Strecke bringt den Puls auf Trab, bietet aber auch beste Chancen, Bergziegen zu sehen.

Akamina Parkway

Der Akamina Parkway windet sich von der Ortschaft bis hoch zum Cameron Lake und ist die Lieblingswanderstrecke meiner Familie. Im letzte Sommer haben wir unmittelbar unterhalb vom Crandell Lake Trail einen Schwarzbären gesehen, der am Straßenrand Löwenzahn gefressen hat.

In dieser Region, die als „Crown of the Continent“ bekannt ist, erleben Sie die Natur von ihrer herrlichsten Seite!

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