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ABENTEUER PUR: HUNDESCHLITTENFAHREN IN LAKE LOUISE

Autor: Mhairri Woodhall

Mhairri wurde in Hongkong geboren, wuchs in Vancouver auf und lebt jetzt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Calgary. Ihr Fachgebiet sind Familien-, Luxus- und Gourmet-Reisen. Wenn sie gerade nicht ihre Wahlheimat erkundet und dabei ihre Reiselust befriedigt, schreibt sie tolle Geschichten über ihre Abenteuer.

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Es ist ein surreales Gefühl. Der Glücksrausch, der meinen Körper durchströmt, hat einen Zeitlupeneffekt erzeugt. Ich sehe unseren Atem in der klirrend kalten Winterluft. Die friedvolle Stille, die über diesem glänzenden Wald liegt, wird nur durch das gleichmäßige Stakkato der Pfoten und das Rauschen unseres Schlittens unterbrochen, der sich seinen Weg durch die eisige Schneedecke bahnt. Unsere Schlittenhunde ziehen uns mit erstaunlicher Kraft und Anmut am Ufer des Lake Louise entlang.

Ein Glücksgefühl durchströmt mich. Der Banff National Park ist ein landschaftliches Meisterwerk; und eine Hundeschlittenfahrt in den Kanadischen Rocky Mountains ist einfach die Krönung. Nachdem ich unsere Alaskan Huskys kennengelernt habe, bezweifle ich, dass wir noch begeisterungsfähigere Tourguides finden würden.

Hundeschlittenfahren für Einsteiger                                                                           

Während mein Mann Curt mit Schlittenhunden groß geworden ist, kenne ich mich mit größeren Rassen, die als Arbeitshunde eingesetzt werden, überhaupt nicht aus. Zur Eingewöhnung für mich buchten wir „Mushing 101“ bei Kingmik Dogsled Tours, nur einige Gehminuten vom Fairmont Chateau Lake Louise entfernt. Während wir uns Kingmik näherten, konnten wir das Heulen und Bellen der jungen Hunde hören, lange bevor wir sie tatsächlich sahen.

Unsere Hundeführerin Meghan hieß uns willkommen und begann gleich mit der Vorstellung der Hunde. Duff, Vargas, Moo, Growler, Trixie, Scoot. Wie eine stolze Mutter erzählte uns Meghan etwas über die Charakterzüge und Eigenarten der einzelnen Hunde. Einige waren furchtlose Anführer, andere unbekümmert und wieder andere hielten sich für Schoßhunde. Ein neckischer Hund namens Tuff verwickelte Curt sogar in ein amüsantes Spielchen und stibitzte ihm seinen Fäustling. Natürlich haben wir uns Hals über Kopf in diese wilde Truppe verliebt und waren ganz versessen darauf, endlich loszulegen.

Einmal selbst Musher sein

Zunächst einmal kuschelten wir uns in einen gemütlichen Schlafsack im Schlitten. Meghan stand direkt hinter uns. Im Nu war es mucksmäuschenstill, bevor unsere Huskys dann Fahrt aufnahmen. Die Hunde waren bei ihrer Arbeit ebenso überglücklich wie wir. Es fühlte sich so an, als würden wir über den kurvenreichen, schneebedeckten Waldweg fliegen. Manchmal dachte ich, dass unser Schlitten in der Luft schweben würde.

Bald darauf waren wir an der Reihe, die Führung des Rudels zu übernehmen. Während der restlichen dreißig Minuten unserer Tour haben wir uns als Hundeschlittenführer abgewechselt. Am Ende taten mir meine roten Wangen vom vielen Lachen richtig weh. Wir hatten Blut geleckt. Wir haben dann auch gleich die zweistündige „Great Divide Tour“ für den nächsten Tag gebucht, die uns über eine Strecke von 16 Kilometern über den Kicking Horse Pass zum Yoho National Park führen würde.

Die Great Divide Tour

Beim Aufbruch am nächsten Morgen überkommt mich wieder eine unbändige Begeisterung. Als inzwischen erfahrene Hundeschlittenführer haben wir nur noch Augen für den herrlichen Anblick der Kanadischen Rocky Mountains. Der strahlend blaue Himmel lässt die Eiskristalle, die in der Luft um uns tanzen, noch stärker funkeln. Wenn unser Schlitten ein langsameres Tempo anschlägt, haben wir die Gelegenheit zu atemberaubenden Fotoaufnahmen. Doch es dauert nicht lang, bis das Team wieder Fahrt aufnehmen möchte. Wir teilen seine Begeisterung, halten uns fest und bereiten uns darauf vor, über den Schnee zu fliegen.

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