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ALBERTAS WILDE SEITE

Autor: Travel Alberta

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Majestätische Wapitihirsche, Elche, Bisons, Dickhornschafe und Bergziegen, Pumas und Wölfe, Grizzly- und Schwarzbären – diese legendären Wildtiere aus Alberta bevölkern unsere Märchen- und Bilderbücher und befeuern unsere Fantasie. Doch sie sind hier bei Weitem nicht die einzigen Tierarten.

Die über 250 Provinzparks und Erholungsgebiete sowie fünf Nationalparks dienen 587 Arten von Säugetieren, Vögeln und Fischen als Schutzraum. In den Wäldern, Feldern, Bergwiesen und Feuchtgebieten der gesamten Provinz sind unzählige Wildtiere beheimatet. Da die meisten Städte die Natur gleich vor der Haustür haben, ist es zur nächsten Wildtierbegegnung mit Sicherheit nicht weit.

Unverhoffte Begegnung

Bei einer Wanderung auf dem etwa eine Stunde westlich von Red Deer gelegenen Cline River Trail hatte ich mich etwas von meiner Nichte und ihren Freundinnen abgesetzt. Mitten im Fichtenwald stieß ich plötzlich auf einen kleinen Bach. Ich blieb abrupt stehen und hob den Arm, um die Mädchen auf meine Entdeckung aufmerksam zu machen: Am Bachufer saß ein kleines Stachelschwein und trank mit geneigtem Kopf vorsichtig Wasser. Aus der Entfernung beobachteten wir, wie es seine Stacheln aufstellte und seine Körpergröße damit fast verdoppelte. Dann trottete es mit einem kurzen Schwanzschlag am Ufer entlang, verschwand hinter den Weiden und ließ uns sprachlos und überwältigt zurück.

Mit Planung ans Ziel

Während einige Wildtiersichtungen unverhoffte Glücksfälle sind, kann sorgfältige Planung die Erfolgsaussichten deutlich erhöhen. Unserer Familie ist es schon gelungen, im Waterton National Park einen Zug aus winzigen langzehigen Salamandern bei ihrer nächtlichen Wanderung zum Linnet Lake zu bestaunen. Bei der Fahrt durch das goldene Grasland der hügeligen Prärie unweit von Brooks und dem Dinosaur Provincial Park haben wir Gabelböcke beim Grasen und Springen in der offenen Landschaft bewundert. Dreißig Minuten östlich von Edmonton konnten wir im Elk Island National Park zusehen, wie Herden von massigen Bisons – die zu den am stärksten gefährdeten Tierarten Kanadas zählen – frei durch die Espenwälder streifen. Im selben Park leben auch 250 Vogelarten, und wir haben fasziniert ein Paar Trompeterschwäne auf dem Astotin Lake beobachtet.

Tipps für Wildtiersichtungen

Zu wissen, in welchem Lebensraum ein Tier lebt und wovon es sich am liebsten ernährt, hat uns bei der Suche nach Wildtierbegegnungen schon gute Dienste geleistet. Die besten Sichtungschancen haben Sie am frühen Morgen und in der Abenddämmerung – besonders an den Flussufern. Nachdem wir herausgefunden hatten, dass Kojoten häufig auf offenen Wiesen parallel zu den Straßen Mäuse jagen, konnten wir von verschiedenen Rastplätzen aus mehrere dieser Tiere beobachten. Während Sie an der Lake Minnewanka Road bei Banff mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf Dickhornschafe treffen, die Salz von der Straße lecken, sind die Bergziegen gegenüber Menschen deutlich scheuer. Keine Bergziege kann aber schwefelhaltigem Schiefer oder Gletscherschlamm widerstehen, und so konnten wir am Aussichtspunkt Goats and Glaciers unmittelbar südlich von Jasper am Icefields Parkway aus der Ferne beobachten, wie die Tiere hoch oben an den Felswänden balancierten.

 

Beliebte Aktivitäten
  • Wildtiere beobachten
  • Wandern
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