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UMWELTSCHUTZ WIRD IM CALGARY ZOO GROSSGESCHRIEBEN

Autor: Travel Alberta

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„Schau doch mal, Papa! Der riesige Grizzlybär! Glaubst du, seine Zähne sind so groß wie seine Krallen?“ 

Meine Tochter im Teenager-Alter ermahnt ihren jüngeren Bruder, nicht so laut zu schreien. Dann erklärt sie ihm, dass dieser Bär einst in der Wildnis gelebt hat, bevor er in den Zoo von Calgary gebracht wurde, den sie letzte Woche mit ihrer Klasse bei einem Schulausflug besucht hat. Höhepunkt war der Bereich „Canadian Wilds“, in dem auch Skoki, der Bär, lebt.

Nachhilfe in Sachen Wildtiere

Bei unseren früheren Besuchen im Zoo habe ich meinen Kindern Wissenswertes über das Verhalten und den Lebensraum der Tiere vermittelt. Als mir nun meine Älteste einen Vortrag hält, kann ich einen gewissen väterlichen Stolz nicht verbergen. Ich erfahre, dass einige Zoobewohner in der Wildnis auf menschliche Hilfe angewiesen sind, um zu überleben. Da die Kanadischen Rocky Mountains und ihre artenreiche Tierwelt nur eine Autostunde entfernt sind, ist es eine fantastische Sache, dass der Zoo in Kooperation mit der Regierung und Parks Canada mehrere Projekte zum Schutz ihres Lebensraums betreibt.

Grizzlybären in der Wildnis

Grizzlybären lieben hoch gelegene Bergwälder, Bergwiesen und Eisfelder, da sie dort reichlich Sprossen, Wurzeln, Nüsse und Beeren finden. Obwohl die Bären aufgrund ihrer immensen Stärke ausgezeichnete Jäger sind, ernähren sie sich hauptsächlich vegetarisch. Während ich das majestätische Tier vor mir bestaune, erzählt mir meine Tochter, dass die Grizzlypopulation in der Wildnis zurückgeht. Die schroffe Landschaft Albertas bietet diesen Tieren einen Rückzugsort. Es liegt an uns – den Besuchern ihres Lebensraums – für ihre Sicherheit zu sorgen. Am besten tun wird dies, indem wir unter keinen Umständen Wildtiere füttern und darauf achten, unser eigenes Essen sicher zu verstauen.

Hautnahe Begegnungen mit Tieren der kanadischen Wildnis

Wir schlendern weiter den Waldpfad entlang, vorbei an Pumas, Schwarzbären, Elchen, Waldbisons und Dickhornschafen. Einige dieser Tiere habe ich auch schon in freier Wildbahn beobachten können – zum Glück aus sicherer Entfernung! Am Gehege der Woodland-Karibus setzt meine Tochter ihre Ausführungen fort. Überrascht höre ich, dass dieser Verwandte des Rentiers als bedrohte Tierart gilt. Dem Zuchtprogramm des Zoos ist es zu verdanken, dass hoffentlich schon bald einige Tiere ausgewildert werden können.

Eine seltene Begegnung

Auch für den vom Aussterben bedrohten Schreikranich wurde ein Schutzprogramm entwickelt. Von diesen eleganten Vögeln gibt es weltweit nur noch weniger als 500 wild lebende Tiere. Sie hier aus nächster Nähe zu sehen, ist daher besonders beeindruckend, denn die Chancen auf eine zufällige Sichtung – etwa im Wood Buffalo National Park, dem Nistplatz der letzten verbliebenen Population der Zugvögel – stehen eher schlecht. Dank der Bemühungen von Organisationen wie dem Calgary Zoo ist es gelungen, die Zahl der Schreikraniche gegenüber den 1940er Jahren wieder deutlich zu erhöhen. Damals war der Bestand auf weniger als zwei Dutzend Tiere gesunken.

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