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IN DER PAINTBOX LODGE IN CANMORE ERWARTET SIE ENTSPANNUNG PUR UND GEMEINSAMER SPAß AM KOCHEN

Autor: Colleen Seto

Wenn sich Colleen nicht gerade in ihrer Heimat Bragg Creek prosaischen Ergüssen hingibt, erkundet sie unsere Provinz gerne auf Tagestrips.

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Nur wenige Dinge lassen sich mit der Fahrt nach Canmore und dem Blick auf die unglaublich weite Gebirgslandschaft vergleichen, die auf dem Weg dorthin in den Himmel ragt. Mein Mann und ich unternehmen regelmäßig Wanderungen in den Bergen und staunen doch jedes Mal wieder aufs Neue über diesen Anblick. Und genau das ist es auch, was Canmore und die Kanadischen Rocky Mountains zu so einem einzigartigen Reiseziel macht.

Bei diesem Besuch ist die Paintbox Lodge unser Ziel, die sich im Besitz der Olympia-Medaillengewinnerin Sara Renner und des Weltcup-Siegers Thomas Grandi befindet. Da die beiden auf der ganzen Welt an Langlaufveranstaltungen und Abfahrtsrennen teilgenommen haben, sind sie durchaus mit dem Leben in den Bergen vertraut. Seit seinem Rückzug aus der Welt des Sports beschäftigt sich das Paar jedoch weniger mit Rennen, sondern betätigt sich vielmehr als Gastgeber, um so zu zeigen, was Canmore alles zu bieten hat.

Ein verstecktes Juwel mit einem Sinn für regionale Produkte

Die nicht weit von der Hauptstraße entfernte Paintbox Lodge ist eine elegante Frühstückspension mit fünf einzigartigen Zimmern, die mit Hudson's Bay-Decken und Retro-Skipostern der Rocky Mountains in einer typisch kanadischen Aufmachung gehalten sind. Bei unserer Ankunft werden wir von Renner mit einem freundlichen Lächeln begrüßt, und diese freundliche Atmosphäre setzt sich auch in der Lodge fort. In dem klassischen Chalet mit seinen hohen Decken, sichtbaren Holzbalken und dem Kamin aus Naturstein fühle ich mich sofort wie Zuhause. Aber natürlich hat die Lodge auch moderne Vorzüge zu bieten, wie Wi-Fi, stilvolle Badewannen und eine extravagante Cappuccino/Latte-Maschine. Die Lodge setzt vor allem auf regionale Produkte. An den Wänden hängen Kunstwerke und Fotos von heimischen Künstlern, die Stromversorgung erfolgt über vor Ort erzeugte erneuerbare Energie, und jede Mahlzeit wird aus biologisch angebauten Zutaten aus der Region zubereitet. Dazu zählen auch frische Kräuter, die in einem von der Permakultur inspirierten Garten angepflanzt werden. Vielleicht haben Sie während Ihres Aufenthalts auch das Glück, dass Grandi die Rolle des Gastküchenchefs übernimmt und Ihnen köstliche Omelettes zum Frühstück auf den Teller zaubert.

Versuchen Sie sich an einem Kochkurs

Und wo wir gerade vom Essen sprechen – genau aus diesem Grund sind wir hier. Wir haben uns nämlich für den Kochkurs „Cooking @ the Box“ angemeldet, der zu den beliebtesten Angeboten zählt. Daher begeben wir uns in den wirklich hochmodernen Teil der Lodge: die professionelle, in glänzendem Rot und Weiß gehaltene Miele-Küche. Hier veranstaltet die Paintbox Lodge Abendessen, die aus frisch geernteten Zutaten zubereitet werden, Tapas-Partys sowie Kochkurse mit Küchenchefs aus der Umgebung, zu denen auch der private Paintbox-Küchenchef George Bayne zählt. Er ist der Besitzer von Canmore Organic. Die Kochkurse decken viele unterschiedliche kulinarische Richtungen ab, wie zum Beispiel Griechisch, Indisch oder Vegetarisch. Je nachdem, welcher Küchenchef den Kurs leitet, können außerdem auch typische Gerichte der jeweiligen Restaurants vertreten sein.

Küchenparty

Heute Abend machen wir uns daran, unsere Fertigkeiten im Umgang mit einem Messer zu verbessern. Zunächst zeigt uns der Küchenchef, wie man ein Messer richtig hält und verwendet, und anschließend versuchen wir es selbst. Dabei lerne ich nicht nur, wie ich alle möglichen Gemüsesorten richtig schneide und zerkleinere, sondern bekomme von einigen freundlichen Einheimischen außerdem Insider-Informationen über Canmore. Es kommt recht häufig vor, dass sich die Gäste der Lodge und die Einheimischen bei den Kochkursen näher kommen und auch dieses Mal ist es wieder so. Während ich mich darauf konzentriere, meine neu erlernten Techniken an einer ahnungslosen Schalotte auszuprobieren (und dabei an einem herrlich kühlen Glas Prosecco nippe), werden mir zahlreiche Geheimtipps gegeben. So erfahre ich, welche Wanderwege die Einheimischen bevorzugen, welches Café den besten Kaffee serviert und welche Restaurants zu empfehlen sind. Dadurch wird es ein Abend, an dem man nicht nur isst und kocht, sondern auch viel lacht und dazu lernt.

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