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GOURMET-TOUR ÜBER DEN CANMORE TASTING TRAIL

Autor: Mhairri Woodhal

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Victoria Wakefield @hike365

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Herz und Seele einer Stadt erlebt man am besten durch die regionale Küche. Das gemeinsame Essen verbindet, baut Grenzen ab und erleichtert den offenen Austausch und direkten Kontakt. Vor diesem Hintergrund habe ich mich zu einem geführten „Wine & Dine“-Rundgang von Canmore Food Tours angemeldet. Der urige Bergort in den vorderen Ausläufern der Kanadischen Rocky Mountains liegt nur 40 Autominuten westlich von meiner Heimatstadt Calgary, sodass ich mit der örtlichen Gastroszene recht gut vertraut bin. Wer den Charakter einer Gemeinde aber wirklich verstehen will, muss mit den Einheimischen das Brot gebrochen haben.


Kultur, Geschichte & kulinarische Spezialitäten 
Alles, was Sie für den vierstündigen kulinarischen Rundgang über den Canmore Tasting Trail benötigen, sind bequeme Laufschuhe, wettergerechte Kleidung, großer Appetit und Neugier. Treffpunkt für unsere kleine Gruppe aus gleichgesinnten Foodies war das Zentrum von Canmore. Noch bevor wir überhaupt mit der Vorstellung begannen, kauten wir schon an den Mountain Veggie Wraps, die uns unsere Tourleiterin Barbara aus dem Communitea Café mitgebracht und mit den Worten „auf dieser Tour geht Essen vor“ überreicht hatte. Ich bereute schon jetzt, dass ich am Morgen gefrühstückt hatte. Dann zogen wir los. Während wir uns die mit Hummus, Avocado und buntem Gemüse gefüllten Wraps schmecken ließen und die öffentliche Kunst im Ort sowie den spektakulären Ausblick auf die Gipfel der Three Sisters bewunderten, unterhielt uns Barbara mit Anekdoten über die ersten Siedler und erzählte uns, welche berühmten Künstler und beliebten Olympia-Sportler sich in Canmore niedergelassen haben. 


Frische Delikatessen vom Feld und aus dem Ofen
Kaum hatten wir an unserem nächsten Etappenziel – der Rocky Mountain Flatbread Co. – Platz genommen, hatten wir alle auch schon ein Glas Wein in der Hand und teilten uns zum Mittagessen Pizza und Salat. Beim Essen erfuhren wir, dass das Restaurant einen Großteil seiner Zutaten über das einheimische Alpine Edible Schoolyards-Programm bezieht. Diese fantastische Initiative zur Förderung städtischer Landwirtschaft wird teilweise von der Education Society des Restaurants finanziert und bietet den örtlichen Teilnehmern die Möglichkeit, aus erster Hand Erfahrungen mit dem Anbau und der Erzeugung von Lebensmitteln zu sammeln. Im Laufe der Tour habe ich zu meiner Freude immer wieder festgestellt, dass hier generell sehr großer Wert auf die Unterstützung lokaler und saisonaler Anbieter gelegt wird. 
Ein unterhaltsamer und ansprechender Zugang zu Nahrungsmitteln: Das ist das übergeordnete Ziel von Karen Anderson, der Gründerin von Canmore Food Tours und der Muttergesellschaft Alberta Food Tours, die auch in Calgary und Edmonton aktiv ist. Ganz konkret bedeutet das, dass Ihnen jede Tour ein besseres Verständnis für erstklassige Zutaten und das Engagement ihrer Anbauer und Erzeuger vermittelt – sei es bei einem kulinarischen Streifzug durch ein besonders angesagtes Viertel unter der kompetenten Leitung eines Food Editors oder beim Rundgang über einen jahrhundertealten Freiluftmarkt in Begleitung eines einheimischen Starkochs, bei dem Sie auch mit den örtlichen Bauern ins Gespräch kommen. 


Essen, trinken, Beine vertreten und von vorn
Nach dem zweiten Stück der treffend benannten Farmers Market Pizza – üppig belegt mit Tomatensauce, frischem saisonalen Gemüse und traditionell hergestelltem Ziegenkäse vom Bauernmarkt – ging es weiter zu einer Verkostung bei Canmore Wine Merchants. Der restliche Teil unserer Tour verlief dann ähnlich entspannt. Insgesamt haben wir sieben der besten Gastronomieeinrichtungen in Canmore besucht und dabei die unterschiedlichsten Spezialitäten probiert: vom berühmten einheimischen AAA-Steak nach brasilianischer Art bei El Gaucho bis hin zu den von Hand gerollten, glutenfreien Bio-Goji-Kakaobällchen von Carole Beaton aus dem An Edible Life, die vor kurzem von Rocky Mountain Outlook zur besten Unternehmerin in Canmore gekürt wurde. Durch die Insider-Informationen unserer Tourleiterin und die persönlichen Begegnungen mit den zahlreichen talentierten Inhabern habe ich nun eine viel engere Verbindung zu Canmore. Als Nächstes stehen die Touren in Edmonton und Calgary auf meiner Liste – ich kann es kaum erwarten!
 

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