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6 Gründe fürs Skifahren in den Kanadischen Rockies

Autor: Susi Maier

Susi Maier ist Reisebloggerin mit Vorliebe für Roadtrips, Outdoor-Abenteuer und besondere Reiserlebnisse. Von ihren Reiseabenteuern berichtet sie in ihrem Reiseblog www.blackdotswhitespots.com. In Alberta wagte sie nach einer längeren Pause den Wiedereinstieg auf die Ski und testete dabei mehrere Skigebiete.

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Sunshine Village / Susanne Maier

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Skifahren kann man ja bekanntlich an vielen Orten der Welt. Warum sollte man es also genau in den Kanadischen Rocky Mountains tun? Reisebloggerin Susi Maier von www.blackdotswhitespots.com hat es getestet und verrät Ihnen sechs Gründe, warum Sie unbedingt auch einmal in den Kanadischen Rockies in Alberta Skifahren sollten.

1. Der pulvrige Schnee

Die Kanadier bezeichnen ihren feinen, weichen Pulverschnee auch stolz als „Champagne Powder“, und tatsächlich ist der Schnee in den Kanadischen Rockies trockener und leichter als bei uns!

Wenn es schneit, legen sich feine kleine Schneeflocken wie eine pudrige Schicht auf die Pisten, von denen übrigens auch nur etwa ein Drittel präpariert wird. So carvt man an einem „Powder Day“ frei durch den fluffigen Pulverschnee, und wer morgens als Erster auf der Piste ist, bekommt die „First Tracks” in der unberührten Schneedecke.

Auch wenn es keinen frischen Neuschnee gibt, fühlt sich der Schnee leichter und trockener an, als ich es von den Alpen gewohnt war, was das Skifahren auch für Anfänger und Wiedereinsteiger einfach und leicht macht.

 

2. Schneesicherheit und eine lange Saison

Da die Skigebiete von Alberta zwischen 1.600 und 2.500 Metern hoch in den Rocky Mountains  liegen, gelten sie im Winter als schneesicher. So hat Sunshine Village bei Banff etwa pro Saison bis zu neun Meter Schneefall!

Auch in milden, schneeärmeren Wintern ist das Skifahren in der Regel bis Mai gut möglich. Da die Saison schon zwischen Anfang und Mitte November beginnt, haben Sie ein großes Zeitfenster für die Planung Ihres Winterurlaubs.

 

3. Weniger überfüllte Pisten

Das Skifahren in Kanada ist insgesamt sehr entspannt. Das liegt auch daran, dass die Skigebiete viel weniger überlaufen sind als in den Alpen. Selbst an einem guten Skiwochenende zur Hauptsaison bleibt es auf den Pisten noch überschaubar. Schlangen oder Menschentrauben an den Liften sind selten.

In Lake Louise und im Marmot Basin in Jasper war zwar etwas mehr los, als ich im März an einem schönen Samstag Nachmittag dort war, doch mehr als zwei bis drei Sessel bzw. Gondeln musste ich nicht abwarten. Alles ging trotzdem sehr fix voran. Unter der Woche haben Sie die Piste sogar oft für sich allein!

 

4. Skifahren in der Weite der kanadischen Natur

In den Kanadischen Rocky Mountains finden Sie eine wunderbar einsame und weite Bergwildnis. Es gibt nur wenige Skigebiete und Ortschaften wie Banff, Lake Louise und Jasper, der Rest ist freie Natur.

Auch vom großen Trans-Canada-Highway bzw. Icefields Parkway aus sind Sie bereits nach zehn Minuten im Backcountry, wo die Wildnis beginnt. Mit großer Wahrscheinlichkeit schweift Ihr Blick beim Skifahren über einsame, weite Bergtäler und wilde Natur – ohne Straßen, Ortschaften, Menschen. Ich fand das toll.

Wer möchte, übernachtet in einer Backcountry-Lodge, die nur mit Skiern, Langlaufskiern oder Schneeschuhen zu erreichen ist.

 

5. Pisten für (Wieder)Einsteiger und Profis

Um in den Kanadischen Rockies Ski zu fahren, müssen Sie kein Profi sein. Albertas Skigebiete bieten erfahrenen Skifahrern zwar tolle Abfahrten von der Buckelpiste bis zum Powder Run auf unpräpariertem Terrain, und auch abseits der Pisten gibt es viele Möglichkeiten und Herausforderungen für gute Skifahrer und Snowboarder.

Daneben gibt es aber auch viele einfache Pisten, die sehr gut für Anfänger, Familien und Wiedereinsteiger geeignet sind. Insbesondere der feine, trockene und leichte Schnee und die wenig überfüllten Pisten machen es auch den weniger Erfahrenen leicht. Warum also nicht einen Winterurlaub in Kanada nutzen, um unter diesen Bedingungen Ski fahren oder snowboarden zu lernen und seine Fähigkeiten zu verbessern?

 

6. Statt Après-Ski: entspannen mit Hot Tub und Kamin

Für manche mag das jetzt vielleicht eine schlechte Nachricht sein: In den Kanadischen Rockies  gibt es keine Après-Ski-Kultur wie in vielen Skiresorts in den Alpen. Statt Pisten-Party und Hüttengaudi geht man nach einem Tag auf der Piste lieber im beheizten „Hot Tub“ oder in heißen Quellen entspannen und statt Hüttenschmankerln gibt es im Skigebiet Lake Louise sogar frisches Sushi in der Hütte.

Ansonsten schlemmt man nach dem Skitag gern Deftiges wie hausgemachte Burger vom Grill, lokales Craft Beer oder kanadischen Wein aus dem Okanagan Valley. Dazu gibt es den typischen Rocky Mountain-Blockhütten-Charme und stets ein offenes Feuer im Kamin. Klingt auch nicht so schlecht, oder?

 

Fazit: Die Kanadischen Rockies haben alles, was im Winter draußen glücklich macht!

Fluffiger Pulverschnee, eine Postkartenkulisse aus wilden Tälern und schroffen Felsgipfeln, uriger Blockhütten-Charme mit Hot Tub und offenem Feuer und eine entspannte Atmosphäre mit nicht überfüllten, schneesicheren Pisten. Egal ob Sie (Wieder)Einsteiger oder fortgeschritten sind, nutzen Sie den günstigen Dollarkurs und kombinieren Sie Ihren Skiurlaub mit einer Winterreise in die Kanadischen Rockies!

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