Centre Peak High Country Adventures

4 Arten, in Alberta das Cowboyleben zu genießen

Jody Robbins

Travel Alberta

Apr 12, 2019 - 4 Minuten

Wenn ihr eure Schuhe gegen Stiefel tauschen und eine digitale Auszeit nehmen wollt, seid ihr in Alberta genau richtig. Holt euch euren Cowboy-Kick. In Alberta trefft ihr waschechte Cowboys und Cowgirls, die ohne Sattel reiten und in der Prärie leben. Die für die Gegend so typische Gastfreundschaft werdet ihr selbst erleben. Hier sind vier Möglichkeiten, Ihren Cowboy zu treten.

Rocking R Guest Ranch

Travel Alberta | Katie Goldie

Entdeckt den Horsethief Canyon

Weniger als 15 Autominuten von Drumheller entfernt geht die Prärie unerwartet in tiefe Canyons und Sandsteinkrater über. Dieser atemberaubend schöne Ort nennt sich Horsethief Canyon. Der Canyon sieht aus wie ein kleines Stück Wilder Westen, was passend ist, weil Gesetzlose vor etwas mehr als einem Jahrhundert gestohlene Pferde aus den USA hierher brachten und sie für den Weiterverkauf mit neuen Brandzeichen versahen. Ja, damals war der Canyon ein roher Ort, aber heute ist es keine Schande, sich dort zu vergnügen und die vielen Wanderwege entlang des ehemaligen Flussbetts zu entdecken, wo man mit ein bisschen Glück sogar Dinosaurierfossilien finden kann. Auch die Dinosaurier waren hier einst unterwegs!

Horsethief Canyon

Travel Alberta | Katie Goldie

Besucht die Bar Diamond Guest Ranch

Auf dieser großen aktiven Farm in den kanadischen Badlands bleiben keine Wild-West-Träume unerfüllt. Auf dem 14.570 Hektar großen Gelände leben 750 Black-Angus-Rinder, 40 Stiere, 20 Pferde und ein süßes Shetlandpony. 

Stadt-Cowboys sind eingeladen, in den Sattel zu steigen und auf alten Pfaden auf den Spuren der Indianer zu wandeln. Ihr werdet an Hunderten von ehemaligen Tipi-Standplätzen und seltenen spirituellen Medizinrädern vorbeikommen. Kontaktfreudige Besucher können mit der Ranch-Besitzerin Carol Hern auf den Truck springen und die Nachbarn besuchen. Bei der Fahrt durch ausgewählte Präriestädte bekommt ihr einen Einblick in das echte Landleben.

Wenn die Mägen knurren, werdet ihr mit hausgemachten Gerichten vom Land verwöhnt, die in familiärer Atmosphäre serviert werden. Danach könnt ihr in einer jahrhundertealten Pionier-Hütte die Füße hochlegen. Alles ist authentisch. Sogar der in der Wand versteckte Whisky ist vorhanden. Finden müsst ihr ihn aber selbst.

Blackfoot Crossing

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Entdeckt Blackfoot Crossing 

Millionen von Büffeln lebten einst in der Prärie Albertas, und die gesamte Kultur der Blackfoot-Indianer entwickelte sich um den Lebenszyklus der Tiere. Im Ökomuseum Blackfoot Crossing können Besucher gegerbte Büffelhäute bewundern, auf denen Geschichten von mutigen Kriegern festgehalten wurden, oder lernen, aus Steinkreisen am Boden Rückschlüsse auf historische Begebenheiten zu ziehen. Einen kurzen Spaziergang vom Museum entfernt stehen traditionelle Tipis, in denen man übernachten und sich ein Bild davon machen kann, wie die indigene Bevölkerung von Alberta einst lebte. Ihr könnt eure eigene Schlafausrüstung mitbringen oder eine Ausrüstung mieten. Für ein absolut authentisches Erlebnis solltet ihr aber das Büffelfell annehmen, das euch angeboten wird.

The Fort Museum of the NWMP and First Nations Interpretive Centre

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Striegelt ein Pferd und inspiziert die Truppen der Mounties

Der illegale Whiskyhandel im Süden von Alberta war in den späten 1800er Jahren so heftig, dass die berittene Polizei durch das Land zog, um ihm den Garaus zu machen und in Fort Macleod einen Außenposten errichtete. Heutzutage kommen Besucher in das Fort, um den berühmten musikalischen Ritt der North West Mounted Police zu sehen, eine Reitchoreographie, die eine Tradition am Leben erhält, die schon vor langer Zeit durch die Mounties, wie die berittene Polizei umgangssprachlich genannt wird, etabliert wurde.

Bevor die Mounties und ihre treuen Rosse ihr Können zeigen, könnt ihr hinter die Kulissen blicken und helfen, die Pferde zu striegeln. Bei „Groom a Horse“ bekommen die Besucher Tipps zur Pferdepflege und die Gelegenheit, sich wichtig zu fühlen und das Regiment zu inspizieren, bevor sie von der VIP-Bühne die Show verfolgen dürfen. Keine schlechte Idee für einen Tag auf zwei statt vier Beinen, oder?