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5 neue Top-Restaurants in Edmonton

Stephanie Arsenault

Travel Alberta

Jun 22, 2018 - Lesedauer: 4 Minuten

Albertas Hauptstadt Edmonton tischt Besuchern viel auf – auch und vor allem in kulinarischer Hinsicht. Hier stellen wir euch fünf der besten neuen Restaurants in Edmonton vor: 

1. BUON APPETITO! 

Das Uccellino ist das neueste Projekt des einheimischen Kochs Daniel Costa – und ein echter Volltreffer. Die lässig-schicken Räumlichkeiten liegen im Herzen der Innenstadt und sind damit ideal für einen Besuch nach der Stadtbesichtigung geeignet. 

Die Gerichte orientieren sich an der Küche Süd- und Mittelitaliens: Sie sind schlicht und rustikal gehalten, aber aus hochwertigen Zutaten und nach traditionellen Rezepten zubereitet. Das Dekor ist frisch und geradlinig, freundlich und hell. Am besten kommt ihr mit ein paar Freunden, damit ihr verschiedene Gerichte bestellen und probieren könnt. (Die Portionen sind großzügig und zum Teilen geeignet.) Ihr braucht euch aber auch nicht scheuen, alles allein zu verdrücken. Das Personal im Uccellino wird euch nicht schief anschauen – schließlich wäre es schade um jeden Bissen, der übrig bleibt.

Chris Amat

2. EIN HAUCH VON PARIS 

Die Bar Clementine liegt versteckt in der Jasper Avenue im Viertel Oliver, aber die Suche lohnt sich. Das Restaurant hat nur 36 Sitzplätze, und der wunderschön gestaltete Innenraum verströmt das Flair eines klassischen Pariser Bistros, vor allem im Bereich um die Bar. 

Apropos Bar: Den Mixologen bei ihrer Arbeit zuzusehen, macht (fast!) genauso viel Spaß wie das Schlürfen der Cocktails. 

Aber natürlich gibt es hier nicht nur Getränke. Das Clementine wurde als eines der besten Restaurants Kanadas ausgezeichnet und ist bekannt für seine sorgfältig zusammengestellten Gerichte aus saisonalen Zutaten, die jeweils auf das verfügbare Angebot abgestimmt werden. Probiert das Sauerteigbrot, die gefüllten Pancakes nach Art des französischen Départements Aveyron und die Manzanilla-Muscheln von Prince Edward Island.

Chris Amat

3. HIP-HOP UND HOCHPROZENTIGES

Das ultracoole Baijiu (ausgesprochen: bye-Joe) befindet sich im Mercer Building in Edmontons Arena District und serviert asiatisch inspirierte Gerichte und originelle Cocktails. Baijiu heißt auf Kantonesisch so viel wie „Alkohol“ – ihr wisst also, was euch erwartet. 

Das nostalgisch-schicke Dekor und der Duft nach Räucherstäbchen wecken Assoziationen an das Shanghai vergangener Tage. Der Hip-Hop-Soundtrack und die Neonschilder sind dagegen kompromisslos modern. Das Baijiu ist der perfekte Ort, um zu chillen und sich 

zum Beispiel Russische Eier, Sichuan-Hähnchen, Carpaccio von Rindern aus Weidefütterung oder Knödel mit Schweinefleisch und Garnelen schmecken zu lassen. Dazu passt ein Last Days in Vietnam (ein südostasiatisch inspirierter Cocktail mit würzigem Shichimi-Rand).

Chris Amat

4. BRUNCH UND MEHR 

Wer einen gepflegten Brunch zu schätzen weiß, sollte sich das Café Linnea in der Holland Plaza nicht entgehen lassen. Die Inhaber des Restaurants betreiben auch den Duchess Bakeshop. Kein Wunder also, dass alles auf der Karte fantastisch schmeckt. 

Dekor und Küche sind skandinavisch mit französischem Einschlag. Der Speiseraum ist in hellem Holz und Backstein gehalten und im Look des letzten Jahrhunderts eingerichtet. Durch das Oberlicht und die hohen Fenster dringt reichlich Tageslicht ein und setzt die grünen Topfpflanzen in Szene. 

Nicht weniger erfrischend sind auch die Gerichte. Die Köche legen Wert auf frische, lokale Zutaten und stellen so viel wie möglich selbst her. Verschiedene Leckereien wie das krustige Sauerteigbrot, von Hand hergestellte Wurst, hausgeräucherten Bacon, Tomatenmarmelade oder eingelegte Senfkörner könnt ihr auch mitnehmen und daheim genießen. 

Vor allem aber die vor Ort aufgetischten Gerichte können sich sehen lassen. Besonders beliebt sind der nach Art des Hauses gebeizte Lachs (auf Rote-Bete-Kartoffel-Pancake), der Hähnchenauflauf (dekoriert mit einem perfekt pochierten Ei) und die Complѐte Galette (eine Buchweizen-Crêpe mit Schinken, Gruyѐre, Ei und Blattgemüse). Auch mit den übrigen Gerichten könnt ihr aber nichts falsch machen.

Travel Alberta / Cooper & O'Hara

5. HIMMLISCH GUT

Das Holy Roller im malerischen Crawford Block in Old Strathcona hat gleich drei Gesichter. Beim Betreten findet ihr euch zunächst zwischen antiken Möbeln und Comicbooks im Café wieder. Von den Sitzen an der großen Theke aus könnt ihr zusehen, wie das Personal erstklassige Kaffeespezialitäten zubereitet. 

An das Café schließt sich der Barbereich an – mit Kaugummiautomaten und einem Ananasmosaik am Eingang. Die Spezialcocktails der Barkeeper haben einen klar tropischen Touch und begeistern mit lustigen Namen und exotischen Zutaten. Zu empfehlen sind der Sacred Heart (Gin, Ancho Reyes, Thai-Chili, Gurke und Limette) oder der Bird Flew (chilenischer Pisco, Strega, Karotten, Ingwer, schwarzer Pfeffer, Kardamom, Zitrone und Eiweiß). Noch besser: Probiert beides. 

Last but not least gibt es noch den hellen und frischen Hauptspeiseraum im hinteren Bereich des Holy Roller. Hier erwarten euch tropische Tapeten, Grünpflanzen, Neonschilder und ein riesiger Panther. Richtig gelesen: ein riesiger Panther. 

Durch die großen Garagentüren gelangt ihr zur Straße hinter dem Gebäude. Hier könnt ihr gemütlich sitzen, Leute beobachten und euch dazu die international inspirierten Gerichte von Rafael D’Alcazar schmecken lassen. Die Karte wird jeweils auf das saisonale Angebot abgestimmt. Das Risotto mit Zucchiniblüten, der Wassermelonen-Ricotta-Salat oder eine Pizza nach Detroiter Art sorgen aber dafür, dass niemand hungrig nach Hause gehen muss.

Travel Alberta / Cooper & O'Hara