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12 der besten Winter- und Schneeschuhwanderungen in Alberta

Leigh McAdam

Travel Alberta

Mar 28, 2018 - Lesedauer: 10 Minuten

Nur weil draußen Schnee fällt, heißt das nicht, dass ihr eure Wanderausrüstung wegräumen müsst. Ganz im Gegenteil: Schnee und Eis verwandeln die Landschaft in eine verzauberte Märchenwelt, die im Sommer undenkbar ist. Was jetzt zählt, ist die richtige Vorbereitung. Tragt am besten mehrere Kleidungsschichten, die ihr nach Bedarf an- und ausziehen könnt, und achtet auf geeignetes Schuhwerk. Während auf einigen Strecken nur wenig Schnee liegt, sodass ihr mit Wanderstiefeln am besten vorankommt, sind andere nur mit Schneeschuhen zu bewältigen – es sei denn, ihr watet gern den ganzen Tag hüfttief durch den Pulverschnee. (Wobei das bei genauerer Überlegung natürlich auch Spaß machen kann.) 

Hier stellen wir euch ein Dutzend der schönsten Winterwanderungen in ganz Alberta vor und geben Empfehlungen zum passenden Schuhwerk. Egal, für welche Route ihr euch entscheidet: Vergesst nicht, euch vor Aufbruch stets über die aktuellen Wetter- und Straßenbedingungen zu informieren! 

Rawson Lake

Die ersten 15 Minuten auf dem Weg zum Rawson Lake verlaufen durch flaches, einfaches Gelände. Vom Ufer des Kananaskis Lake bieten sich immer wieder spektakuläre Ausblicke auf die Berge. Hinter dem Sarrail Waterfall geht es dann aber ans Eingemachte: Für die 300 Meter Aufstieg zum See durch den Fichtenwald müsst ihr alle Reserven mobilisieren. Wenn ihr merkt, dass die Anstrengung etwas nachlässt, ist der See nicht mehr fern. Für euer Picknick sucht ihr euch am besten ein Plätzchen mit Blick auf den 3.715 Meter hohen Mount Sarrail. Weiter ins Hinterland solltet ihr euch jedoch nicht mehr wagen, denn ab dem hinteren Ende des Rawson Lake besteht erhöhte Lawinengefahr. Zurück nach unten geht es dann schnell und schmerzlos.

Anreise

Den Peter Lougheed Provincial Park erreicht ihr auf dem Highway 40 in südlicher Richtung. Ignoriert die Abzweigung zum Smith Dorrien Trail und bleibt auf dem Kananaskis Lakes Trail, bis ihr den Parkplatz an den Upper Kananaskis Lakes erreicht. 
Startpunkt: Parkplatz an den Upper Kananaskis Lakes (Nutzung nur tagsüber gestattet)
Länge (hin und zurück): 8 Kilometer
Dauer (hin und zurück): 3 bis 5 Stunden
Höhendifferenz: 305 Meter

Auf dieser Schneeschuhwanderung geht so manchem die Puste aus. Am Ziel angekommen werdet ihr dann aus einem anderen Grund nach Luft schnappen: Das Panorama ist buchstäblich atemberaubend.

Troll Falls

Für ihre kurze Strecke ist die äußerst beliebte und einfache Wanderung zu den eisbedeckten Troll Falls extrem vielseitig und überraschend. Obwohl die Gegend von einem ganzen Netz an Wanderrouten durchzogen ist, könnt ihr euch nicht verirren. Der breite Weg führt durch dichte immergrüne Wälder und öffnet sich dann auf eine zauberhafte Lichtung mit frei stehenden Espen. Von hier zweigt ein schmaler Pfad ab und schlängelt sich am linken Ufer des Marmot Creek entlang, wo immer noch angeschwemmtes Treibgut von den Überflutungen im Jahr 2013 zu sehen ist. Am Ende des Wegs thront der blau schimmernde, hufeisenförmige Wasserfall. Besonders surreal ist ein Blick hinter den Eisvorhang – Eiskrallen nicht vergessen!

Anreise

Folgt dem Highway 40 in südlicher Richtung bis zur Abzweigung Kananaskis Village (Mt. Allan Drive). Nach etwa einem Kilometer auf dieser Straße (hinter der ersten Kreuzung) geht es rechts auf den Parkplatz am Stoney Trail.
Startpunkt: Parkplatz am Stoney Trail
Länge (hin und zurück): 3,4 Kilometer
Dauer (hin und zurück): 1 bis 2 Stunden
Höhendifferenz: 60 Meter
Image ID: Troll Falls (2 of 1).jpg

Der Weg zu den Troll Falls ist kurz, aber reizvoll. Wenn ihr Lust habt, einen Blick hinter den gefrorenen Wasserfall zu werfen, solltet ihr ein Paar Eiskrallen parat haben.

Prairie Mountain

Ihr geht im Fitnessstudio am liebsten auf den Stepper? Dann ist die beliebte und hundefreundliche Wanderung auf den Prairie Mountain genau das Richtige für euch. Nach einem ersten, sehr steilen Abschnitt geht es oberhalb der Baumgrenze etwas weniger anstrengend weiter bis hoch zum windgepeitschten Gipfel. Eure Mühe wird mit einem Ausstoß von Glückshormonen und einem überwältigenden Fernblick über Berge und Prärie bis nach Calgary belohnt. Auf dieser Strecke könnt ihr überprüfen, was euer Herz-Kreislauf-Programm bisher gebracht hat (oder auch nicht). Die ganzjährige Wanderung eignet sich außerdem ideal als Trainingsroute für alle, die im Sommer einen der höheren Gipfel in Angriff nehmen möchten. Nicht vergessen: Eiskrallen für den Abstieg.

Anreise

Von Calgary aus folgt ihr dem Cowboy Trail (Highway 22), bis ihr hinter Bragg Creek auf den Highway 66 stoßt. Anschließend geht es auf dem Highway 66 bis zum Parkplatz an den Elbow Falls. 
Startpunkt: gegenüber vom Parkplatz an den Elbow Falls (am Tor)
Länge (hin und zurück): 7,6 Kilometer 
Dauer (hin und zurück): 2,5 bis 4 Stunden
Höhendifferenz: 726 Meter

Die Wanderung auf den Prairie Mountain bringt euren Puls (und den eures Hundes) auf Trab. Die sensationelle Kulisse gibt es als Bonus dazu.

Johnston Canyon (Stiefel)

Für euer Wanderabenteuer im Johnston Canyon benötigt ihr ein Paar Eiskrallen. Die 2,7 Kilometer lange Strecke durch den spektakulären Canyon entführt euch in eine Fantasiewelt aus zu Eis erstarrten Bächen und Wasserfällen, die ihr auf einem fest in der Felswand verankerten Fußsteg erkundet. An den Lower Falls solltet ihr unbedingt die Brücke überqueren und euch durch den niedrigen Tunnel quetschen, um den gefrorenen Wasserfall aus nächster Nähe zu bestaunen. Auf dem weiteren Abschnitt zu den Upper Falls steigt der Hauptweg kontinuierlich an und bietet dabei immer wieder malerische Fotomotive und Ausblicke auf die Schlucht zu euren Füßen. An den Upper Falls hangeln sich unerschrockene Eiskletterer an den massiven Eissäulen nach oben.

Anreise

Biegt vom Trans-Canada Highway auf den östlichen Teil des Bow Valley Parkway und folgt ihm weitere 17,5 Kilometer Richtung Westen. 
Startpunkt: am hinteren Ende des auf der Ostseite vom Bow Valley Parkway gelegenen Parkplatzes
Länge (hin und zurück): 5,2 Kilometer
Dauer (hin und zurück): 2 bis 2,5 Stunden (einschließlich der Upper Falls)
Höhendifferenz: 120 Meter

Im Johnston Canyon habt ihr die seltene Gelegenheit, zu Eis erstarrte Wasserfälle zu sehen. Am Ende der Strecke trefft ihr vermutlich auf Eiskletterer, die oft zu Dutzenden im Canyon einfallen.

Stevin Tuchiwsky

Tunnel Mountain (Stiefel)

Der Tunnel Mountain gehört zum absoluten Pflichtprogramm für Banff. Mit der zweistündigen Wanderung verpasst ihr euch nicht nur eine Kardio-Trainingseinheit, sondern verschafft euch auch einen optimalen Überblick aus der Vogelperspektive. Beim mäßig anspruchsvollen Aufstieg ergeben sich immer wieder fantastische Panoramaausblicke über Banff, das Bow Valley mit den ausgedehnten umliegenden Feuchtwiesen und das Skigebiet am Mount Norquay – ganz zu schweigen von einem Luftblick auf das Fairmont Banff Springs Hotel, der sich auf keiner Postkarte verstecken müsste. Die andere Seite des Gipfels bietet einen Logenplatz für den Mount Rundle. Nehmt euch ein paar Minuten Zeit, um die Weltklasse-Kulisse zu genießen und mit der Kamera festzuhalten.

Anreise

Biegt von der Banff Avenue auf die Wolf Street und folgt der Straße bis an ihr östliches Ende. Biegt dann rechts auf die Grizzly Street und sofort wieder links auf die St. Julien Road. Folgt der Straße bis zum Startpunkt des Wanderwegs auf den Tunnel Mountain im unteren Parkplatzbereich.
Startpunkt: im Winter im ausgewiesenen unteren Parkplatzbereich
Länge (hin und zurück): 4,8 Kilometer
Dauer (hin und zurück): 1,5 bis 2 Stunden
Höhendifferenz: 260 Meter

Der Tunnel Mountain in Banff punktet mit seinem Gipfelpanorama. (Und dem Aufstieg, der jeden Besuch im Fitnessstudio ersetzt.)

AV Wakefield @picobac

Elk Island National Park (Schneeschuhe)

Eine Schneeschuhwanderung im Elk Island National Park versetzt euch geradewegs in eine Winteridylle wie aus dem Bilderbuch. Zehn Wanderrouten mit einer Gesamtlänge von 80 Kilometern verwandeln sich in der kalten Jahreszeit in erstklassiges Schneeschuhterrain. Die meisten Routen – etwa der 3,5 Kilometer lange Simmons Trail, für den ihr gerade einmal eine Stunde braucht – sind einfache Rundstrecken, während ihr für den 16,5 Kilometer langen Rundweg um den Tawayik Lake fünf Stunden veranschlagen müsst. Das vielseitige Landschaftsbild umfasst Wiesen, gefrorene Seen und Mischwälder aus Espen, Pappeln und Fichten. Um eure Chancen zu erhöhen, Elche, Wapitis oder Bisons zu sehen, schaut ihr am besten am Besucherzentrum vorbei (wo ihr übrigens auch Schneeschuhe mieten könnt) und erkundigt euch nach den aktuellen Tiersichtungen. 

Anreise

Folgt von Edmonton aus rund 35 Minuten dem Highway 16 in östlicher Richtung, und haltet dann Ausschau nach der Beschilderung für den Elk Island National Park. (Der Haupteingang liegt nördlich.)
Startpunkt: Erkundigt euch bei den Parkmitarbeitern, auf welcher Strecke aktuell die besten Bedingungen herrschen.
Länge (hin und zurück): unterschiedlich
Dauer (hin und zurück): 1 Stunde bis ein ganzer Tag, je nach Route
Höhendifferenz: minimal

Bei einer ganztägigen Schneeschuhwanderung im Elk Island National Park habt ihr beste Chancen, Elche, Wapitis oder Bisons zu Gesicht zu bekommen.

Noel Hendrickson

Spray River Trail (Schneeschuhe)

Der einfache Spray River Trail startet nur wenige Schritte vom Fairmont Banff Springs Hotel entfernt. Die Strecke führt durch den Wald und folgt dabei meist dem Verlauf des türkisfarbenen Spray River. Für Abwechslung sorgen immer wieder Ausblicke auf den Mount Rundle. Nach 5,7 Kilometern erreicht ihr eine Brücke, an der ihr entweder (wie die meisten Besucher) umkehren oder noch die epische Wanderung zum Goat Creek Trailhead anschließen könnt. Für den Rückweg ist das andere Ufer des Spray River die bessere Wahl: Mit etwas Glück bekommt ihr dabei an den gefrorenen Wasserfällen den ein oder anderen Eiskletterer zu sehen.

Badlands Interpretive Trail, Drumheller (Stiefel oder Schneeschuhe)

Der kurze und einfache, aber extrem beeindruckende Badlands Interpretive Trail startet am Royal Tyrrell Museum außerhalb von Drumheller. Obwohl man schwerlich behaupten kann, dass ihr hier menschenleere Wildnis erlebt, erwarten euch doch immerhin die berühmten Hoodoos, Schluchten und erodierten Felsformationen in ihrer ganzen winterlichen Pracht. Geübte Wanderer, die sich danach gerade erst warm gelaufen haben, können die Abzweigung zum weitläufigen Drumheller River Parks System nehmen und nach Herzenslust die dramatischen Badlands erkunden – auf Wunsch bis zum Highway. Anschließend könnt ihr entweder auf demselben Weg zurückkehren oder euch noch einen beliebig langen Abschnitt am malerischen Ufer des Red Deer River vornehmen.

Anreise

Folgt von Drumheller aus der Beschilderung zum Royal Tyrrell Museum und fahrt etwa 5 Kilometer auf dem Highway 838 (North Dinosaur Trail).
Startpunkt: Parkplatz am Royal Tyrrell Museum, am entgegengesetzten Ende vom Haupteingang
Länge (hin und zurück): mindestens 1 Kilometer
Dauer (hin und zurück): 30 Minuten bis so viele Stunden, wie ihr möchtet
Höhendifferenz: minimal

Ganz gleich, ob ihr euch nur die Beine vertretet oder noch ein paar Kilometer drauflegt: Die karge Schönheit der Badlands im Winter wird euch begeistern.

Canadian Tourism Commission

Glenbow Ranch (Stiefel oder Schneeschuhe)

Die historische Glenbow Ranch ist von einem Netz an Wanderwegen umgeben, das sich von Cochrane bis in die Randbezirke von Calgary zieht. Einen ersten Überblick verschafft ihr euch mithilfe einer Karte, die ihr im Besucherzentrum bekommt. Wofür ihr euch entscheidet, hängt davon ab, wie viel Zeit ihr habt und was euch anlacht – das Spektrum reicht von flach bis hügelig und von Rundwegen bis zu Strecken, auf denen Hin- und Rückweg identisch sind. Die Orientierung ist unproblematisch, da an sämtlichen Kreuzungen Wegkarten aufgestellt sind. Auch euren Hund dürft ihr gern mitbringen. Um einen näheren Blick auf den gefrorenen Bow River zu werfen, empfiehlt sich eine Kombination aus Glenbow Trail und Bow River Loop. Sagenhafte Ausblicke auf die Rocky Mountains verspricht der Windmill Lookout.

Anreise

Nehmt von Calgary aus den Highway 1A, und biegt dann nach Süden auf die Glenbow Road. Die Abzweigung ist ausgeschildert. 10 Minuten von Cochrane, 30 Minuten von Calgary
Startpunkt: Vom Parkplatz führen ausgeschilderte Wege zum Besucherzentrum.
Länge (hin und zurück): unterschiedlich
Dauer (hin und zurück): 1 bis 5 Stunden
Höhendifferenz: je nach Route unterschiedlich

Egal, ob ihr nur eine Stunde oder den ganzen Tag Zeit habt: Die Glenbow Ranch ist das ideale Ausflugsziel für eine erstklassige Wanderung im flachen oder hügeligen Gelände.

Waskasoo Park, Red Deer (Stiefel)

Die rund 100 Kilometer langen Wege im Waskasoo Park verlaufen größtenteils am Ufer des Red Deer River und lassen euch schnell vergessen, dass ihr in einer Stadt seid. Als Startpunkt für Schneeschuhexpeditionen oder Wanderungen eignen sich vor allem das Kerry Wood Nature Centre mit 5 Kilometer langen Routen und ausgezeichneten Bedingungen für Vogel- und Naturfreunde oder das Red Deer Tourism Centre. Vom Zentrum führt ein hügeliger Waldweg zur McKenzie Trail Recreation Area auf dem Gelände einer ehemaligen Kiesgrube. Wenn ihr eure Wanderung noch bis zu den Bower Ponds fortsetzt, könnt ihr die zusätzlich verbrannten Kalorien gleich in der Maple Tree Bakery ersetzen und dann auf demselben Weg zurückkehren.

Anreise

Parkt am Tourism Red Deer Centre neben der Alberta Sports Hall of Fame am Highway 2 und besorgt euch dort eine Wanderkarte für den Waskasoo Park.
Startpunkt: unterschiedlich, z. B. am Kerry Woods Nature Centre, den Balmoral Ponds oder dem Red Deer Visitor Information Centre am Highway 2
Länge (hin und zurück): unterschiedlich
Dauer (hin und zurück): beliebig
Höhendifferenz: minimal

Bei einer Schneeschuhexkursion oder Wanderung im Waskasoo Park könnt ihr euch auf beschauliche Waldkulisse und Strecken für jedes Niveau freuen.

Colleen Gara @colleengaraphoto

Maligne Canyon Icewalk (Stiefel)

Der Maligne Canyon ist der tiefste zugängliche Canyon im Jasper National Park. Obwohl ihr die Schlucht auch bequem auf eigene Faust erkunden könnt (Eiskrallen nicht vergessen!), lohnt sich die Teilnahme an einer Tour, um kein Highlight zu verpassen. So könnt ihr euch unter anderem mit dem Kopf voran in eine Höhle quetschen, die das Herz jedes Höhlenforschers höherschlagen lässt, oder hinter einen gefrorenen Wasserfall schlüpfen und durch den erstarrten Eisvorhang nach draußen blicken. Immer wieder stoßt ihr auf Eiszapfen von der Größe eines ausgewachsenen Mannes. Am größten Eisfall am Ende des Canyons messen sich häufig Eiskletterer. Den mit Abstand faszinierendsten Anblick bieten aber die traumhaft schönen gefrorenen Wasserfälle und surrealen Eisformationen. 

Anreise

Folgt von Jasper aus dem Highway 16 in östlicher Richtung bis zur Maligne Lake Road (1,8 Kilometer hinter der Kreuzung zum Connaught Drive). Biegt am Schild zur fünften Brücke links von der Maligne Lake Road ab oder folgt der Straße für weitere 6,1 Kilometer und biegt dann an der ersten Brücke links auf den Parkplatz am Maligne Canyon. Tourteilnehmer werden per Shuttle zum Startpunkt gebracht.
Startpunkt: Die meisten Eiswanderungen starten an der fünften Brücke. 
Länge (hin und zurück): 4 Kilometer
Dauer (hin und zurück): 1 bis 3 Stunden (je nachdem, ob ihr an einer Tour teilnehmt oder nicht)
Höhendifferenz: n/z

Eishöhlen, gefrorene Wasserfälle und gigantische Eiszapfen: Der Maligne Canyon verwandelt sich in der kalten Jahreszeit in die ultimative Winterkulisse.

Mike Seehagel

Chester Lake (Schneeschuhe)

Strahlend blauer Himmel und frisch gefallener Schnee? Dann nichts wie hinein in die Schneeschuhe und auf zum Chester Lake. Allein werdet ihr hier nicht sein, denn viele Besucher pilgern jedes Jahr hierher. Der Grund dafür wird schnell klar: sensationelle Bergpanoramen, sobald ihr die Wiesen erreicht habt, und fantastischer Schnee. Auf den ersten 200 Metern müsst ihr euch den Pfad mit Langläufern teilen. Die Strecke führt zunächst durch den Wald und steigt steil an, ehe sie nach einigen Kilometern abflacht, sobald ihr die große Wiese erreicht habt. Der restliche Weg zum Chester Lake ist relativ einfach. Wenn ihr es nicht eilig habt, lohnt sich der steile Aufstieg vom Chester Lake zu den riesigen Felsbrocken an den Elephant Rocks. 

Anreise

Folgt vom Canmore Nordic Centre 37 Kilometer weit dem Smith Dorrien Trail (Highway 742)/Spray Lakes Road. Aus der anderen Richtung kommend nehmt ihr den Highway 40 zum Smith Dorrien Trail und folgt ihm für 23,3 Kilometer. Östlich vom Highway befindet sich ein großer Parkplatz.
Startpunkt: Parkplatz am Chester Lake
Länge (hin und zurück): 10 Kilometer
Dauer (hin und zurück): 3 bis 5 Stunden
Höhendifferenz: 287 Meter


Nach dem ersten Anstieg verläuft der Chester Lake Trail relativ flach. Der anstrengende Aufstieg zu den Elephant Rocks wird durch die surrealen Felsen mehr als wettgemacht.

AV Wakefield @picobac